„Ich bin der, den es nicht gibt“

Ein Rettungsseil aus nichts als Worten über dem Abgrund der Vergangenheit – das sei für Paul Celan seine Dichtung gewesen, sagt der Schriftsteller Peter Hamm. Celans Leben war überschattet von der Finsternis, die der Krieg und die Ermordung Unschuldiger heraufbeschworen haben. Gegen den Vorwurf, er sei verrätselt und unverständlich, wehrte er sich: Er sei Realist auf seine Weise.
Die Cellistin Christiane Conradt, Bernd Kuschmann und Monika Buschey werden Leben und Werk des Dichters an Beispielen vorstellen und es in Beziehung setzen zu Kompositionen, die im 20. Jahrhundert erschienen sind.
Die Veranstaltung der Evangelischen Stadtakademie war für das letzte Jahr zu Celans 100. Geburtstag geplant und wird jetzt nachgeholt.

So., 27. Juni 2021, 17 Uhr, TheaterTotal, Am Eickhoffpark 7, Bochum
Vorbestellungen: office.stadtakademie@kk-ekvw.de oder Tel: 0234/ 96 29 04-661

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